Schweriner Bündnis für Familie
besucht Unternehmen vor Ort



Erfolgsfaktor für Unternehmen


Familienfreundlichkeit in den Fokus stellen / 15. Mai Internationaler Tag der Familie

Schwerin. Das Schweriner Bündnis für Familie hatte anlässlich des InternationalenTages
der Familie am 15. Mai, Bündnis- und Kooperationspartner zu einem Unternehmensbesuch
in die Firma Hans Bode, Innovative Büroelektronik, eingeladen.
Ein Themenschwerpunkt - Familienfreundlichkeit in Unternehmen und in Schwerin.

Die Landeshauptstadt hat etwa 7000 Unternehmen – große, mittlere, kleine, ganz kleine - von
großen modernen Werken bis zum kleinen Laden um die Ecke.
Viele Unternehmen, so informierte Volker Künze vom Fachdienst Wirtschaft und Tourismus bei der
Landeshauptstadt, haben in Bezug auf die Familienfreundlichkeit noch große Defizite.
Und die, die familienfreundlich sind, werben damit oft nicht genug.

Wer heute seine Mitarbeiter halten will, oder wie die meisten Betriebe dringend neue Fachkräfte
einstellen möchte, der muss wissen, was für Familien wichtig ist: flexible Arbeitszeiten, gute Entlohnung,
Unterstützung bei der Suche nach Wohnungen, Kita- oder Hortplätze, Freizeitangebote,
Weiterbildungsmöglichkeiten….
Junge, kluge Köpfe gehen dorthin, wo sie gute Bedingungen im Betrieb und Umfeld für ihre Familien vorfinden,
so die Erfahrung von Jens-Peter Trulsen, Geschäftsführer der Firma Hans Bode.
Familienfreundlichkeit müsse in allen Bereichen noch mehr in den Fokus gestellt werden.
Ein Umdenken in den Firmen sei dringend nötig. Es komme bei fehlenden Mitarbeitern nicht nur auf
Stellenanzeigen, sondern auch auf die Attraktivität des Unternehmens an.
Wer da nicht mitgehe, wird abgehängt.
Familienfreundlichkeit sei ein Erfolgsfaktor für Unternehmen, weiß der erfahrene Unternehmer.

Die abschließende Betriebsbesichtigung in der Firma Hans Bode mit 18 Mitarbeitern,
darunter vier Frauen, beeindruckte die Teilnehmer, besonderes Interesse fand der
3D-Drucker - und die Zusage vom Geschäftsführer: das Schweriner Familienbündnis
künftig mit zu unterstützen.
Dieses Angebot nahm Christine Dechau, Koordinatorin des Bündnisses, natürlich gerne an.




 
 
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